Radieschen - knackig, saftig und scharf

 (BZfE) – Radieschen sind ideal für die leichte Frühlingsküche. Sie bestehen zu über 90 Prozent aus Wasser und enthalten gerade ca. 15 kcal pro 100 Gramm. Dafür versorgen die kleinen Powerpakete den Körper mit Vitamin C und K sowie reichlich Mineralstoffen wie Kalium und Eisen.

Die roten Knollen aus dem Freiland schmecken besonders würzig, da sie einen höheren Gehalt an Senfölglykosiden haben. Die Senföle verleihen den Knollen nicht nur ihre Schärfe, sondern wirken auch appetitanregend und unterstützen die Immunabwehr.

Am besten schmeckt das Frühlingsgemüse von der Hand in den Mund oder klein geschnitten als Belag für das Butterbrot. In gemischten Salaten setzen Radieschen optisch und geschmacklich Akzente. Ein Tipp: Sind die Knollen zu scharf, hilft eine Prise Salz. Das Wurzelgemüse kann aber auch kurz in Butter gedünstet und als Beilage zu Fisch und Pellkartoffeln serviert werden. Allerdings verliert es beim Garen seine leuchtend rote Farbe. Viele wissen nicht, dass auch die Blätter der Radieschen in der Küche zum Einsatz kommen können. Das zarte Grün wird gründlich gewaschen, in Streifen geschnitten und als Würze über Salate, Gemüsepfannen und Suppen gestreut.

Radieschen gehören zur Pflanzenfamilie der Kreuzblütler und sind seit dem 16. Jahrhundert in Europa bekannt. Besonders populär sind die roten, runden Knollen. Es gibt aber auch hellrote, violette, weiße, gelbe und rot-weiße Sorten sowie rübenartig spitze Radieschen. Achten Sie beim Einkauf auf Frische und Qualität. Die beste Wahl sind pralle, saftige Knollen, ohne Risse und mit frischem Grün. Kleinere Exemplare schmecken oft besser und sind seltener holzig. Die Blätter werden mit einem Messer entfernt, damit bei der Lagerung weniger Feuchtigkeit verloren geht. In ein feuchtes Tuch gewickelt sind Radieschen im Gemüsefach des Kühlschranks zwei bis drei Tage haltbar.

 /Heike Kreutz, /www.bzfe.de <http://www.bzfe.de>

Ingwer

Wenn man von Ingwer spricht, meint man damit eigentlich die Wurzelknollen der aus Südost-Asien stammenden schilfartigen Ingwerpflanze. Der typische süßlich-scharfe Geschmack wird erzeugt durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und sogenannten Scharfstoffen.

Meist wird Ingwer als Gewürz in der ostasiatischen Küche verwendet. Seit Jahrtausenden ist Ingwer aber auch ein fester Bestandteil der fernöstlichen Heilkunde. Er gilt als appetit-, verdauungs- und kreislaufanregend.  Wissenschaftlich belegt sind vor allem die positiven Eigenschaften bei der Schmerzbekämpfung. Außerdem ist Ingwer als  Mittel gegen Reisekrankheit bekannt, da die Inhaltsstoffe Übelkeit und Brechreiz vermindern. Zudem schreibt man ihm eine entzündungshemmende Wirkung zu.

Bei uns in der Vitaminbar wird die frische Ingwerknolle als Zutat zu unseren Säften verwendet. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe am Besten erhalten.

 

Salatgurke für die schlanke Linie

   (BZfE) – Die Salatgurke schmeckt besonders erfrischend und ist aufgrund des hohen Wassergehalts sehr gut für die leichte Küche geeignet. 100 Gramm liefern nur 12 Kilokalorien. Da wertvolle Inhaltsstoffe wie Kalzium, Natrium und Vitamin A überwiegend in der Schale sitzen, sollte das Gemüse nach dem gründlichen Waschen nicht geschält werden.

In der Küche können Gurken roh zubereitet, aber auch gedünstet und geschmort werden. Ein Klassiker ist Gurkensalat mit Dill und einer Vinaigrette. Er wird bekömmlicher, wenn man ihn erst kurz vor dem Essen salzt. Die Salatgurke kann auch mit Kartoffeln, Äpfeln, Ziegenkäse, Avocado, Couscous oder Bulgur kombiniert werden. Das Gemüse verfeinert mit seinem frischem Aroma Dips und Soßen und passt gut zu Fleisch und Fisch. Ein Genuss ist eine kalte Gurkenschale oder eine spanische Gazpacho mit Gurke, Tomate, Paprika, Zwiebeln und Knoblauch. Auch eine Gurken-Joghurt-Lassi lässt sich einfach und schnell zubereiten: Gurke mit Magermilchjoghurt, etwas Wasabi und Weißweinessig fein pürieren, mit Salz würzen und in Gläser füllen.

Salatgurken (/Cucumis sativus/) gehören zur Familie der Kürbisgewächse und sind daher mit Kürbis und Zucchini eng verwandt. Sie sind ganzjährig im Handel erhältlich, und die Erzeugung erfolgt überwiegend in Gewächs- und Folienhäusern. Noch bis Ende Oktober ist deutsche Unterglasware, im Sommer auch Freilandgemüse erhältlich. Hinzu kommen Importe vor allem aus den Niederlanden und Spanien

 Beim Einkauf sollten sie kräftig grüne Exemplare bevorzugen, die sich auf Fingerdruck fest anfühlen und eine glatte Schale ohne Druckstellen haben. In Folie eingeschweißte Ware wird nicht ausgepackt, da sie so besser vor Feuchtigkeitsverlust geschützt ist. Salatgurken sind kälteempfindlich. Bei Temperaturen unter 12 Grad Celsius können weiche und wässrige Stellen auf der Schale entstehen. Gurken gehören also nicht in den Kühlschrank. Angeschnittene Früchte kann man allerdings bis zu zwei Tage im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Lagern Sie das Gemüse nicht neben Tomaten oder Äpfeln. Diese geben das Reifegas Ethylen ab. Dann welken Gurken besonders schnell und werden möglicherweise auch bitter.

 /Heike Kreutz, /www.bzfe.de <http://www.bzfe.de>
 

Ernährungstipp Juli 2018

Erfolgreich abnehmen
 - Veranlagung für Übergewicht ist kein Hindernis

 (BZfE) –  Die Fastenzeit hat begonnen. Viele nutzen die Wochen vor dem Osterfest, um sich gesünder zu ernähren und ein paar winterliche Pfunde zu verlieren. Häufig wird vermutet, dass Menschen mit einer Veranlagung für Übergewicht schwieriger abnehmen können. Nach einer US-amerikanischen Studie ist das Gegenteil der Fall: Betroffene profitieren sogar in besonderem Maße von einer Ernährungsumstellung.

Die Wissenschaftler der Tulane University in New Orleans hatten zwei Langzeitstudien mit insgesamt mehr als 14.000 Teilnehmern ausgewertet. Mithilfe von Blutproben bestimmten sie die Zahl der Risikogenvarianten. Über zwei Jahrzehnte wurden im Abstand von vier Jahren Ernährungsgewohnheiten und Körpermassenindex (BMI) protokolliert. Der BMI gibt das Verhältnis des Gewichts (in kg) zur Körpergröße (in m zum Quadrat) an und ist ein Maß zur Beurteilung des Körpergewichts.

Bei der Entstehung von Übergewicht spielen viele Faktoren eine Rolle. Neben Umwelteinflüssen gibt es bestimmte Gene, die das Risiko für eine Gewichtszunahme erhöhen. Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass eine genetische Vorbelastung kein Hindernis für eine Ernährungsumstellung ist. Je mehr Risikogene die Probanden hatten, desto höher war der Gewichtsverlust infolge der veränderten Kost. Eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Nüssen und Vollkornprodukten, aber wenig Salz und zuckerhaltigen Getränken wirkte sich positiv aus.

Offenbar kann eine gesündere Ernährung nicht nur die genetische Disposition für Übergewicht ausgleichen, sondern ist für Betroffene sogar besonders vorteilhaft. Bislang ist nicht bekannt, welche biologischen Mechanismen hinter diesem Phänomen stecken könnten. Die Wissenschaftler geben zu bedenken, dass reine Beobachtungsstudien keine ursächlichen Zusammenhänge nachweisen können. Es wäre auch möglich, dass bestimmte Lebensstilfaktoren wie sportliche Aktivitäten für die erfolgreiche Gewichtsabnahme verantwortlich waren. Ferner könnte es sein, dass Menschen, die bereits ihr ganzes Leben mit Übergewicht kämpfen, bei einer Ernährungsumstellung konsequenter sind. Diese Fragen sollen in weiteren Forschungen geklärt werden, ist im British Medical Journal (BMJ) zu lesen.

 /Heike Kreutz, www.bzfe.de <http://www.bzfe.de> /

Ernährungstipp März 2018

Pflanzliche Kost bei Übergewicht - Risiko für Folgeerkrankungen sinkt

 (aid) – Stark Übergewichtige leiden häufig unter chronischen Entzündungen. Das begünstigt wiederum die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Krebs. Eine überwiegend pflanzliche Ernährung kann solchen entzündlichen Prozessen entgegen wirken, hat eine Untersuchung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) aufgedeckt.

 Die Wissenschaftler hatten 29 Arbeiten der vergangenen sieben Jahrzehnte systematisch ausgewertet. Es waren insgesamt 2.700 Menschen im Alter von 28 bis 68 Jahren beteiligt, die zum größten Teil ein zu hohes Körpergewicht hatten. Bei einigen Studien wurden die Probanden willkürlich in zwei Gruppen eingeteilt. Gruppe A sollte sich überwiegend pflanzlich mit viel Obst, Gemüse, Getreide und Hülsenfrüchten ernähren. Es durften aber auch geringe Mengen Fleisch, Eier, Milchprodukte und Fisch auf dem Speiseplan stehen. Gruppe B richtete sich nach einer Kontrolldiät. Nach der Hälfte der Studiendauer wurden die Gruppen gewechselt. Vor und nach der „Behandlung“ untersuchten die Mediziner das Blut auf verschiedene Entzündungsmarker.

Körpereigenes Fett, vor allem im Bauchraum und an den inneren Organen, hat eine erhöhte Stoffwechselaktivität. Es setzt sogenannte Adipokine frei. Diese Signalmoleküle fördern zum Teil entzündliche Prozesse und erhöhen damit auch das Risiko für Folgeerkrankungen. Die Auswertung der Daten hat gezeigt, dass eine pflanzenbetonte Kost bei Übergewicht das Entzündungsprofil deutlich verbessern kann. Im Vergleich zur Kontrolldiät sanken die Werte des Entzündungsmarkers C-reaktives Protein (CRP) um durchschnittlich 0,55 mg/l und die Werte für Interleukin-6 um 0,25 ng/l.

 Noch gibt es für diesen positiven Einfluss keine abgesicherte Erklärung. Der Effekt ist aber höchstwahrscheinlich nicht auf einzelne Lebensmittel oder Nährstoffe, sondern auf das komplexe Ernährungsmuster zurückzuführen. Auch eine durch die pflanzliche Kost bedingte Gewichtsabnahme kann Entzündungsprozesse im Körper herunterfahren.

 /Heike Kreutz, www.aid.de/

Ernährungstipp Dezember 2017

Bunt, lecker und gesund - Vegetarische Suppen

(aid) – Eine vegetarische Suppe ist eine gesunde und reichhaltige Mahlzeit. In der dunklen Jahreszeit sind stärkehaltige Varianten mit Kürbis, Linsen und Kichererbsen gefragt. Besonders vielseitig ist die Kartoffel. Sie harmoniert mit alten Gemüsearten wie Pastinake, Petersilienwurzel und Steckrübe. Wer das deftige Aroma von gebratenem Speck vermisst, kann geräucherten Tofu oder Sojawürstchen hinzufügen. Auch geröstete Zwiebeln, Croûtons, Sonnenblumen- und Pinienkerne geben einfachen Gemüsesuppen mehr Pfiff und eine kräftige Note.

Die Basis für jede vegetarische Suppe ist eine hochwertige Gemüsebrühe. Je nach Geschmack werden Lauch, Möhren, Knollensellerie und Zwiebeln verwendet. Das Gemüse waschen, fein würfeln, in Olivenöl kurz andünsten und anschließend mit Wasser aufgießen. Je höher der Gemüseanteil, desto kräftiger ist die Brühe. Neben Salz, Pfeffer, Knoblauch und Lorbeerblättern sorgen frische Kräuter für Geschmack. Petersilie, Koriander und Liebstöckel werden erst kurz vor dem Servieren hinzugegeben, da sie ansonsten ihr Aroma verlieren. Für eine klare Suppe wird die Brühe durch ein feines Sieb gegeben. Sie lässt sich gut in großen Mengen vorbereiten und einfrieren.

Eine Cremesuppe gelingt mit gut mit Zucchini, Brokkoli, Kohlrabi, Spinat, Erbsen, Sellerie und Möhren. Die beste Wahl ist frische, saisonale Ware aus der Region. Bei Sellerie und Spinat sollte man ein bis zwei Kartoffeln hinzugeben, damit die Suppe eine sämige Konsistenz bekommt. Meist wird aber nur eine Gemüseart verwendet, denn nicht jede Kombination ist ideal. Das Gemüse wird grob zerkleinert, angedünstet und in etwas Brühe weich gegart. Anschließend pürieren, mit einem Schuss Sahne verfeinern, und fertig ist der cremige Genuss. Wenn die Suppe in vorgewärmten Tellern serviert wird, bleibt sie länger heiß. Dazu wird der Teller für etwa 10 Minuten in einen auf 140 Grad vorgeheizten Ofen gestellt. Zu heiß sollte das Süppchen aber auch nicht sein, damit der Geschmack nicht leidet.

Quelle: /Heike Kreutz, www.aid.de/

Fotolia_Saftglas_komprimiert_Website

Vitaminbar

Salate - Baguettes - Säfte - Suppen

die gesunde Alternative - seit 1996 in Aachen

Tel. AC 41226656 oder 017666696228

(c) Vitaminbar, Bernhard Küpper 2018