Ingwer

Wenn man von Ingwer spricht, meint man damit eigentlich die Wurzelknollen der aus Südost-Asien stammenden schilfartigen Ingwerpflanze. Der typische süßlich-scharfe Geschmack wird erzeugt durch einen hohen Anteil an ätherischen Ölen und sogenannten Scharfstoffen.

Meist wird Ingwer als Gewürz in der ostasiatischen Küche verwendet. Seit Jahrtausenden ist Ingwer aber auch ein fester Bestandteil der fernöstlichen Heilkunde. Er gilt als appetit-, verdauungs- und kreislaufanregend.  Wissenschaftlich belegt sind vor allem die positiven Eigenschaften bei der Schmerzbekämpfung. Außerdem ist Ingwer als  Mittel gegen Reisekrankheit bekannt, da die Inhaltsstoffe Übelkeit und Brechreiz vermindern. Zudem schreibt man ihm eine entzündungshemmende Wirkung zu.

Bei uns in der Vitaminbar wird die frische Ingwerknolle als Zutat zu unseren Säften verwendet. Dadurch bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe am Besten erhalten.

 

Ernährungstipp Dezember 2017

Bunt, lecker und gesund - Vegetarische Suppen

(aid) – Eine vegetarische Suppe ist eine gesunde und reichhaltige Mahlzeit. In der dunklen Jahreszeit sind stärkehaltige Varianten mit Kürbis, Linsen und Kichererbsen gefragt. Besonders vielseitig ist die Kartoffel. Sie harmoniert mit alten Gemüsearten wie Pastinake, Petersilienwurzel und Steckrübe. Wer das deftige Aroma von gebratenem Speck vermisst, kann geräucherten Tofu oder Sojawürstchen hinzufügen. Auch geröstete Zwiebeln, Croûtons, Sonnenblumen- und Pinienkerne geben einfachen Gemüsesuppen mehr Pfiff und eine kräftige Note.

Die Basis für jede vegetarische Suppe ist eine hochwertige Gemüsebrühe. Je nach Geschmack werden Lauch, Möhren, Knollensellerie und Zwiebeln verwendet. Das Gemüse waschen, fein würfeln, in Olivenöl kurz andünsten und anschließend mit Wasser aufgießen. Je höher der Gemüseanteil, desto kräftiger ist die Brühe. Neben Salz, Pfeffer, Knoblauch und Lorbeerblättern sorgen frische Kräuter für Geschmack. Petersilie, Koriander und Liebstöckel werden erst kurz vor dem Servieren hinzugegeben, da sie ansonsten ihr Aroma verlieren. Für eine klare Suppe wird die Brühe durch ein feines Sieb gegeben. Sie lässt sich gut in großen Mengen vorbereiten und einfrieren.

Eine Cremesuppe gelingt mit gut mit Zucchini, Brokkoli, Kohlrabi, Spinat, Erbsen, Sellerie und Möhren. Die beste Wahl ist frische, saisonale Ware aus der Region. Bei Sellerie und Spinat sollte man ein bis zwei Kartoffeln hinzugeben, damit die Suppe eine sämige Konsistenz bekommt. Meist wird aber nur eine Gemüseart verwendet, denn nicht jede Kombination ist ideal. Das Gemüse wird grob zerkleinert, angedünstet und in etwas Brühe weich gegart. Anschließend pürieren, mit einem Schuss Sahne verfeinern, und fertig ist der cremige Genuss. Wenn die Suppe in vorgewärmten Tellern serviert wird, bleibt sie länger heiß. Dazu wird der Teller für etwa 10 Minuten in einen auf 140 Grad vorgeheizten Ofen gestellt. Zu heiß sollte das Süppchen aber auch nicht sein, damit der Geschmack nicht leidet.

Quelle: /Heike Kreutz, www.aid.de/

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